Karriere:
Der Tscheche Pavel Trávníček hatte vor 3hfa nur eine einzige Rolle - im Abschlussfilm des slowakischen Studenten Jaroslav Soukup. Einer der Prüfer war Václav Vorlíček, der sich an Pavel erinnerte, als es an die Besetzung der 3hfa-Rollen ging. Er rief Soukup deswegen an und der sagte, ja, Trávníček hat in meinem Film gespielt, aber eigentlich ist er noch auf der JAMU in Brno. Vorlíček rief trotzdem bei Trávníček an, lud ihn ein und zeigte ihm das Drehbuch. Trávníček war davon ganz angetan und Vorlíček war von dem jungen Mann begeistert.
Ein Problem war nur, dass der "Prinz" nicht reiten konnte. Er musste also Reitstunden nehmen - da war er nicht der einzige. Das zweite Problem war Trávníčeks offenbar damals noch fürchterlicher Brno-Akzent, so soll er statt "Popelku" (Aschenbrödel) "Popilko" gesagt haben. In der tschechischen Filmfassung wird der Prinz daher von Petr Svojtka synchronisiert - ja, wirklich!