Karriere:
Als Tochter der Wienerin Mathilde Danegger und des Schweizer Regisseurs, Dramturgen und Autors Walter Lesch wurde sie vermutlich in Zürich geboren, wo ihre Mutter bis nach dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Theatern spielte und auch Rollen in Filmen hatte. 1947 zieht die Mutter - eine überzeugte Kommunistin - in die DDR nach Ostberlin.
Ihre Tochter Karin schlägt die gleiche Berufsrichtung ein, wie die Mutter. Sie studiert an der Schauspielschule Berlin, an der Mathilde Danegger zur gleichen Zeit als externe Lehrkraft beschäftigt ist. Beide haben Engagements an Berliner Bühnen und bei der DEFA (Frau Danegger z.B. als Frau Holle in dem gleichnamigen Märchenfilm von 1963). Karin heiratet den späteren DEFA-Generaldirektor Hans-Dieter Mäde, der 1988 in den Ruhestand tritt.